Wildfarbig 1,1
Wildfarbig 1,1

Wildfarbig 1,0
Wildfarbig 1,0
dreijähriger Erpel von
Philipp Bernard

Hauptfarbe schwarz, auf dem Rücken metallgrün schimmernd, auf den Schwingen ins Stahlblaue übergehend. Unterseite matter Glanz, mehr ins Purpurbraun gehend. Weiße Partien befinden sich auf den Flügeldeckfedern (Spiegel genannt), bei den Jungtieren nur 1-3 Federn, ab dem 2. Lebensjahr breitet sich dieser fast auf den gesamten Flügelbug aus. Gesichtsfarbe rot, schwarze Einlagerungen gestattet, welche sich mit dem Alter ausdehnen können. Augenfarbe hellbraun, Schnabelfarbe am Grunde schwarzgrau, vorne ins Graue bis Fleischfarbene übergehend mit teils hellem Sattelfleck. Bohne dunkel, Lauffarbe schwarz, Zehenfarbe heller.

Blau-wildfarbig 1,1
Blau-wildfarbig 1,1 Möglichst gleichmäßiges, lichtes blau, nicht zu dunkel. Die Spiegel ebenfalls weiss. Gesicht-, Augen-, Schnabel-, und Lauffarbe wie bei den Wildfarbigen, meist etwas aufgehellter.

Perlgrau-wildfarbig 1,0
Perlgrau-wildfarbig 1,0
Erpel von Michael Mühlbauer
Möglichst gleichmäßiges Perlgrau am ganzen Körper. Ebenfalls weiße Spiegel. Gesicht-, Augen-, Schnabel-, und Lauffarbe wie bei den Wildfarbigen; meist etwas aufgehellter.

Braun-wildfarbig 1,1
Braun-wildfarbig 1,1 Möglichst gleichmäßiges, sattes Braun, wenn möglich mit kupferfarbigem Glanz. Ansonsten die gleichen Merkmale wie bei den Wildfarbigen. Lauffarbe und Zehenfarbe dunkelbraun mit helleren Flecken.
Weiss 1,0
Weiss 1,2
(Rassegeflügelschau Leipzig 2004)
noch mehr Fotos unter
http://www.vhgw.de
Gesichtsfarbe rot, vollkommen fleckfrei; Augenfarbe hell bis blaugrau. Schnabelfarbe hell bis rötlich fleischfarbig; Lauf- und Zehenfarbe gelb.Dieser Farbschlag ist der meist verbreitetste und zeigt den höchsten Zuchtstand sowohl in der Form- als auch in der Warzenbildung.

Herzschecken

Schwarz 1,0
Herzschecke schwarz

Braun 0,1
Herzschecke braun 0,1

Blau 1,0
Herzschecke blau

In schwarz, blau, mit oder ohne dunklen Saum, und braun auf weißer Grundfarbe; in sich reine Farbfelder auf Kopf, Schulter, Rücken, Flanken und Schwanz; die seitliche Begrenzungslinie des farbigen Oberkopfes beginnt an der Schnabelwurzel und zieht sich oberhalb des nackten Gesichtsfeldes bis zum Zügelstreif hinter dem Auge zum Nacken maximal bis zum eingeschnürten Oberhalsabsatz. Ein weißer Streifen oberhalb des Nackengesichtsfeldes ist kein Fehler. Bei Blauschecken ist die Oberkopffarbe schwarzblau. Bezüglich der Begrenzungslinie der Kopfzeichnung sind bei diesem Farbenschlag keine hohen Ansprüche zu stellen. Rücken und Oberschwanzzeichnung bilden geschlossene Farbfelder ohne störende Weißeinlagerungen. Die Flankenzeichnung beginnt etwa über oder hinter den Läufen und zieht sich mehr oder weniger breit zum farbigen Rücken und Schwanz. Weißes After- und Unterschwanzgefieder (Keil) angestrebt. Augen-, Schnabel- und Lauffarbe richten sich nach der Scheckungsfarbe.

Jüngster anerkannter Farbenschlag:
Wildfarbig mit weissem Latz
weisser Latz

Möglichst gleichmässiger, weisser Latz, wie etwa bei den Pommernenten. Spiegel und Läufe wie bei den Wildfarbigen.


In Deutschland noch nicht anerkannt Farbschläge:

gelbe und rötliche

lilac oder flieder-farbig

gesperbert

noch nicht anerkannte Farbschläge